Lauf zwischen den Meeren

Am 26.05. zog es wieder einmal knapp 900 Staffeln quer durch Schleswig-Holstein beim diesjährigen Lauf zwischen den Meeren. Die Strecke führte über 95,5 km von Husum nach Damp, und es galt insgesamt 10 Teilabschnitte zu bewältigen.

Dieses Mal war auch der Tri DW mit einer Staffel am Start.
Unser erster Läufer war Florian. Er startete in Husum und hatte sich gedanklich schon auf die Übergabe des Staffelstabes vorbereitet, als ein kurz vor ihm kollabierender Läufer erste Hilfe benötigte.
“Sorry for the delay, aber da muss man einfach helfen, der war wirklich weggetreten.”, so später Florians Schilderung.

 

 

20 Minuten später als eingeplant ging es dann mit Thomas weiter.

Er trug den Staffelstab von Wittbek nach Hollingstedt. Ihm gefiel die familiäre Atmosphäre trotz der vielen Teilnehmer. Nach kurzer Suche in der Wechselzone schickte er dann den doch nicht verschollenen Kai auf die dritte Etappe.

 

Kai war sehr schnell unterwegs und übergab dann in Dannewerk auf Monique, die eine Doppeletappe vor sich hatte Diese führte unter anderem über die nicht enden wollende Startbahn auf dem Flugplatz Jagel. Monique zeigte sich hinterher verärgert über die Organisation, gab es für sie als Durchlaufende in der Wechselzone doch keine Gelegenheit, ein Getränk zu sich zu nehmen, was angesichts der Hitze sicher dringend notwendig gewesen wäre. Stattdessen hieß es nun Durchbeißen bis Fahrdorf, wo sie völlig ausgepumpt den Staffelstab an Rune übergeben hat.

 

Der lief nun den wohl schönsten Teilabschnitt durch Borgwedel und Louisenlund in Richtung Fleckeby und war anschließend so geflasht, dass er den Shuttle verpasste und sich dann mit acht weiteren Finishern um eine Fahrgelegenheit nach Damp umsehen musste, ging es doch darum, den finalen Zieleinlauf noch rechtzeitig zu erreichen.

 

Unterdessen lief Carsten die nächste Etappe. “Landschaftlich vor allem auf den ersten drei Kilometern toll, aber aufgrund der Hitze, weil viele Abschnitte in der prallen Sonne lagen, sehr anstrengend.” beschrieb er hinterher seine Strecke und war froh, dass in Kosel eine Dusche aufgebaut war und Wasser gereicht wurde.

 

 

In Gammelby übernahm Kerstin. Sie bat zuvor darum, die kürzeste Etappe zu bekommen, hatte vermutlich aber nicht eingeplant, dass diese es von den Höhenunterschieden durchaus in sich hatte. Dennoch war sie schnell und übergab in Hemmelmark dem warteten Kai den Stab für seinen zweiten Abschnitt des Tages. Erneut war Kai sehr schnell unterwegs.

 

 

In Waabs wartete dann schon Schlussläuferin Maike auf ihren Einsatz. “Einmal von der Seite des Naturliebhabers aus: Der 8,6 km lange Lauf durch (fast verblühte) Rapsfelder, immer mit dem Gedanken ‘Gleich kommt das Meer’ war es schon klasse!” beschrieb Maike ihre Gedanken während des Laufs. Als emotionalen Höhepunkt nannte sie dann “den Moment, wo die anderen Mitglieder der Staffel sich kurz vor dem Ziel zu mir gesellten und wir gemeinsam durchs Ziel trabten.”

 

Und dann war da noch Sophie, die über 9 Stunden auf der ganzen Strecke mit dem Rad in der Nähe war. Keine echte Radbegleitung, die ist ja verboten, aber halt schon wahnsinnig hilfreich, denn sie stand stets mit den Läufern per WhatsApp in Verbindung und konnte beispielsweise mitteilen, wie weit es für den Vorläufer noch bis zum Wechselpunkt war.

 

 

Insgesamt ein tolles Erlebnis, das sehr viel Spaß gemacht hat. Und es herrscht Einigkeit, dass eine Wiederholung in 2019 stattfinden soll.

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